Ich bereite mich gerade auf ein Seminar vor. Ein Teil wird sich mit Sozialen Netzwerken beschäftigen. Aus diesem Grund habe ich mir auch den Chaosradio Beitrag zu “Soziale Netzwerke – Fluch und Segen” angehört. Sehr interessant fand ich den Hinweis, sich einmal die Datenschutzerklärungen diverser Social Networks anzuschauen. Gesagt getan, habe mich in Vorbereitung auf das Seminar bei Studivz angemeldet und habe mir den Datenschutzerklärung mal ganz genau angeschaut. Sehr beachtlich, wie oft dort auf die Verwendung der Daten hingewiesen wird. Sie werden genutzt um
Studivz kontinuierlich verbessern zu können, dabei wollen sie sich auf die Nutzungsgewohnheiten ihrer Nutzer stützen, klingt einleuchtend, ist ja auch anonymisiert. Aus meiner Sicht in Ordnung, mit den Logfiles auf Webserver wird das auch gemacht.
Sie wollen deine Daten personenbezogen auswerten um dir auf dich abgestimmte Werbung zukommen zu lassen, dass kann man natürlich auch deaktivieren, dann bekommt man Werbung, die einen wahrscheinlich nicht interessiert. Werbung ganz abschalten geht aber nicht.
Informationen werden im Einzelfall auch an Dritte rausgegeben, z.B. wenn sich die Staatsanwaltschaft für dich interessiert. Das ist schon ein Ding. Was ist, wenn sich die Musikindustrie für mich interessiert, geben sie die Daten dann nicht raus?
Grundsätzlich erklären sie schon ganz genau, wie es funktioniert, auch gar nicht so uninteressant wie bei vielen AGB’s. Es ist einfach zu lesen, bebildert und transparent, dennoch ist es recht unwahrscheinlich, dass die Erklärungen besonders hohe Klickzahlen verzeichnen.
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Das Netz vergißt nichts! Das sagte ja schon Prof. Viktor Mayer-Schauberger auf der republica08. Häufig sind sich aber auch viele Menschen gar nicht darüber im klaren, was das wirklich bedeutet, wenn das Netz nichts vergißt. Dann kann so manches Bild, das von mir veröffentlicht wurde zu meinem Nachteil gewertet werden. Dann kann so mancher Rechtschreibfehler negativ auf mich zurückfallen, dann wird so manche Meinung nachvollziehbar und eventuelle Widersprüche um so leichter aufdeckbar. Bei Youtube kann man ein weiteres kurzes recht eindrucksvolles Video anschauen, bei dem die Penetranz offensichtlich wird, mit der das Netz Gelöschtes immer wieder zu Tage fördert:
Erstaunlich ist auch, dass die Podcasts in den flattr-Charts so absahnen. Scheint irgendwie auch die Arbeit, die diese Medienproduktion macht mit zu honorieren.Read more comments by Gibro […]
Google Wave hat die Kommunikation so grundsätzlich verändert, dass es zwar als Alternative zur Mail gehypt werden konnte. Aber die menschlichen Gewohnheiten verändern sich nur langsam. Hätten sie optional in Gmail eine Wave-Funktion nach der anderen integriert, hätten sie die User probieren können, so war es vollkommen abgetrennt von den “traditionellen” dig […]
Katrin Passig hat mal einen Artikel über Standardsituationen der Technologiekritik geschrieben: http://www.eurozine.com/articles/2009-12-01-passig-de.html So ein bißchen fühle ich mich daran erinnertRead more comments by gibro […]
oh je, verdihat sich da sicherlich nicht besonders intelligent verhalten. Auch wenn man ihnen zu gute halten muss, dass sie die einzige Gewerkschaft waren, die zur Verfassungsbeschwerde gegen ELENA aufgerufen haben. Vielleicht vertritt verdi zuviele der alten unter IG Medien organisierten Autoren, und handelt damit sogar im Sinne ihrer Mitglieder, jedenfalls […]
Hallo,Mich würde interessieren, ob die SchülerInnen die Artikel auch untereinander verlinkt haben. Das war zumindest laut deiner Einleitung “vernetzte Dokumente” ein erklärtes Ziel. Wie hat das funktioniert? Gab es Absprachen im Klassenverband, mit dem Sitznachbarn? Wurde inhaltlich vernetzt?Read more comments by Guido Brombach […]
Hallo,ich setze Microblogging in 2 Wochen auf einen Kongress für Betriebsräte ein. Es handelt sich dabei allerdings voraussichtlich um eine Klientel, die Twitter bestenfalls aus dem Spiegel kennt und ein eher gespaltenes Verhältnis zu Computern hat. Dazu werde ich auf einem nichtöffentlichen selbstinstallierten Laconica-Server arbeiten. Dennoch habe ich hier […]
Ich hatte auch schon mit solchen Seo’s zu tun, allerdings als Auftraggeber. Das riesen Problem ist, dass es um Verlinkung geht. Das macht aber nur im inhaltlichen Zusammenhang Sinn. Entsprechende redaktionelle Schulungen beziehen sich deshalb nur auf Linkdichte und Gebrauch der eigenen Tags. Inhaltlich ist das aber meistens sehr dürftig. Grundsätzlich haben […]