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7. September 2010

Suchergebnisse Schlagwort: Seminare

11. Juni 2010

Umfragetool zur Seminarevaluation

Limesurvey LogoNach dem letzten Artikel habe ich mich noch etwas genauer mit netzbasierten Umfragetools beschäftigt. Ich finde das es eine recht interessante Form ist, sich niederschwellig in eine Diskussion einzuklinken. Der Fokus meiner Recherchen richtete sich in den letzten Tagen vor allem auf den Einsatz von Umfragen in Seminaren. Schon seid Jahren evaluieren wir, wie wahrscheinlich jeder anständige Bildungsanbieter, unsere Seminare. Dabei haben wir es nie bei einer Schlussevaluation belassen, sondern (weiterlesen…)

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27. Mai 2010

10 WordPress Plugins für den Bildungseinsatz

by gibro — Categories: Lernen (mit Medien) — Schlagwörter:, , View Comments

Ich setze WordPress vor allem in meinen Seminaren ein. Dabei haben sich gerade für diese Kontexte eine Reihe von Plugins als sehr nützlich erwiesen. @Scheppler hat in der Lernwolke einen reflektierenden Beitrag zu seinen Erfahrungen des Einsatzes von Blogs in der Schule geschrieben. Die Plugin-Sammlung hier bezieht sich eher auf den Einsatz von Blogs in der Erwachsenenbildung. Nicht nur als Gedankenstütze für mich, sondern auch als mögliche Ideen für euch habe ich hier einige nützliche Plugins zusammengetragen und erkläre wie und wozu ich sie einsetze: (weiterlesen…)

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16. September 2008

Die Zukunft liegt nicht im Holodeck

by gibro — Categories: Lernen (mit Medien) — Schlagwörter:, , , View Comments

Ich bereite mich gerade wieder auf ein Seminar vor. “Leben in der Zukunft: Wie künstliche Intelligenz, Gentechnik und digitale Netze unseren Alltag verändern werden” Dabei wollen wir zum Ende des Seminars mit den Teilnehmerinnen Zukunftsszenarios beschreiben. Thomas Retzmann hat dazu eine sehr interessante Methode ins Netz gestellt: Die Szenario-Technik. Danke dafür. Eins ist jedoch unerläßlich, die Teilnehmer brauchen jede Menge Anregungen um möglichst detailierte Szenarios beschreiben zu können.

In diesem Zusammenhang beobachte ich einen interessanten Trend. Auch wenn die Science-Fiction Literatur die Zukunft in der Trennung von realer und virtueller Welt sieht, oder aber auch einen Trend zur fortschreitenden Virtualisierung. Deuten die bisherigen Entwicklungen in die entgegengesetzte Richtung. Nämlich die Integration des Internets in die reale Welt.

Auf der Techcrunch50 (Thomas Knüwer hat darüber in seinem Blog berichtet) hat im Bereich der Mobilen Anwendungen eine Präsentation für Aufsehen gesorgt: Tonchidot, ein Programm für das IPhone, dass durch eine Kamera vermittelt die Realität mit Kommentaren aus dem Internet anreichert, Kann man schlecht beschreiben, muss man sehen:

Ein anderes Beispiel, in dem deutlich wird, dass das Internet zunehmend eine embedded real world App wird ist Geocaching. Hier hat sich eine Community gefunden, die in ihrer Freizeit auf der Basis von Geokoordinaten Gegenstände findet und auf eine weltweite Reise schickt.

Ich denke, dass ist mit Abstand die interessanteste Entwicklung seid über die Zukunft des Internets nachgedacht wird. Ubiquitous Computing hat ein Ziel, die vollständige, unmerkliche Integration des Internets in die reale Welt.

Bisher denken alle im Web 3.0 sind verstehende Algorithmen entwickelt worden, nein, es wird die Zeit sein, in der wir nicht mehr vom Internet sprechen, es vielleicht schon vergessen haben, obwohl wir es täglich nutzen, so wie die Telefonleitungen…

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7. April 2008

Haben Blogs eine politische Durchschlagskraft?

by gibro — Categories: Allgemein — Schlagwörter:, , View Comments

Auswertung der Free Burma Online-Banner Aktion. Der Vorwurf, dass nur das Banner auf die Webseite gestellt wurde ist so nicht haltbar. Eine ganze Menge von an der Umfrage Beteiligten haben eigene Texte in ihr Blog geschrieben oder Videos produziert und bei Youtube veröffentlicht. 25% sind zum ersten Mal im Netz politisch aktiv gewesen. Interpretation der Umfrageergebnisse: Bloggen ist als soziale Praxis ein verbindendes Element und es ging ihnen um eine abtrakte Form der Solidarität mit den Burma-Bloggern. Jan Schmidt sagt, Blogs sind ein wichtiges Werkzeug für das eigene Identitätsmanagement und in sofern sind Blogs eine Form der Selbstdarstellung.
free police academy mission to moscow
Markus Beckedahl spricht von Medien-Hacks, also die Medien so zu gebrauchen, dass man die Massenmedien auf eigene Aktionen aufmerksam macht.

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4. April 2008

Re:publica Generation Always on

Jetzt war ich 2 Tage auf der re:publica und als ich gerstern nach Hause kam fühlte ich mich so richtig offline. Es ist ein interessanter Schwebezustand gewesen, Ständig zu schauen, wer soalles twittert, was über die SMS-Wand läuft, wer was von welchem Panel hält, obwohl doch alle auch vor Ort waren. Aber dennoch kann man nicht mit allen reden und in 140 Zeichen gequetscht zu werden zwingt dazu sich kurz zu halten. Mir hat das gut getan, aber zu Hause hat keiner verstanden, wovon ich gesprochen habe. Die digitale Boheme muss, das ist jedenfalls klar, geworden ganz andere Fertigkeiten mitbringen, dabei hat sie den Information Overflow schon längst überwunden und spielt nur noch mit den Technologien so ganz nebenbei. Sie sind nicht mehr das Medium sondern nur noch das Mittel, wie der Mund oder die Hände. Es ist eine kleine weitere Schnittstelle geworden.

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Handy und Google Calendar synchronisieren

by gibro — Categories: Kompetenz (für Medien) — Schlagwörter:, , View Comments

 Gestern habe ich mir die Finger wund gegoogelt, dabei ist es so einfach, aufmerksam c’t lesen, dort steht, zyb sei ein toller Web 2.0 Kalender. Un das tollste ist, zyb läßt sich mit fast jedem Handy synchronisieren. Zu jeder Zeit sowohl vom Handy, als auch vom Internet aus. Toll, alles läuft nach zyb und die synchronisieren sich mt Google.

Natürlich gibt es jedem Menge kostenpflichtige Dienste oder solche mit eingeschränkten Möglichkeiten, nur einen Kalender updaten oder so. Zyb ist kostenfrei und auch noch unbeschränkt. Toller nützlicher Dienst mit vielen offenen Schnittstellen.

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16. Februar 2006

Mitschrift: The One Best Way. Bildgebende Verfahren als Innovationsschub der Managementtheorie

by gibro — Categories: Lernen (mit Medien) — Schlagwörter:View Comments
  • Ziel: das Bildgebende Verfahren muss abstrahieren können, damit eine Verallgemeinerung möglich ist.
  • Bild wird damit zur Informationsfläche
  • Bildgebende Verfahren synchronisieren Zeit und Bewegung
  • Ökonomie hat nicht unbedingt eine innovationsfreundliches Umfeld
  • Kontrollkrise ab 1860. Es entstehen Corporationen. Also sehr komplexe Unternehmensgebilde. Damit gibt es einen großen Raum für Ineffizienz.
  • Neue Managementmethoden
  • Wissensentstehungsmethoden Bottomup, Topdown.
  • Scientific Management
  • Ausgangspunkt für den Einfluss bildgebender Verfahren auf das Management
  • Es gab kein Wissen darüber, was allgemein in einem Betrieb vorgeht.
  • Taylor will deshalb das Wissen in den Arbeitern sichtbar machen
  • Chronophotographische Methode um an das Wissen zu gelangen, dass unbewußt in den Arbeitern steckt
  • Anhand von Filmen werden Bewegungen optimiert, Maschinen ergonomisch umgestaltet, um den Produktionsprozess zu optimieren
    • Zergliederung von Bewegungsabläufen
    • Nicht nur Wissensproduktion, sondern auch Wissenverbreitung
    • Probleme auf der systemischen Ebene: Dem Arbeiter wurde sein Wissen entzogen, um anschließend auf der Basis von Bildern den neuen Arbeitsablauf näherzubringen. Darüber hinaus dienen dieselben Bilder aber auch dem vorkommen der Arbeitswissenschaften

      • Entpersonalisierung
    • Nichtintendierte Effekte, die dieses Verfahren mit sich bringt:
      • es gibt Wissensbereiche, die nicht sichtbar gemacht werden können und somit auch ausgeblendet werden.
      • nur dass, was in Normen eingebunden werden kann wird genutzt
    • Kontrollkrise -> Bildgebende Verfahren
      • Mittel zur Rationalisierung
      • Mittel der Wissenskommunikation
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    Musikdose, Phonograph und Radio: Die Verwertung der mechanisierten Musik und das Recht des Urhebers

    by gibro — Categories: Politik (mit Medien) — Schlagwörter:View Comments
    • 1862 erstmalig wurden die Rechte der Autoren der von Musikdosen gespielten Musik geschützt. Beginn einer international operierenden Musikindustrie
    • Wie sich aus neuen Techniken der Vervielfältigung neue Möglichkeiten der Verwertung ergaben:
    • Rechtliche Integration des Phonographen in das Urheberrecht
    • Mobilisierung von Medien und das Urhaberrecht ging einher mit der hierachisierung der Verwertung und der Vertretung von Autoren.
  • Speicherung und Reproduktion von Musik durch den Phonographen.
  • Opernsänger sagen auf einen Phonographen, die dabei bespielte Walze wurde weiterverkauft, es kam zum Prozess indem erstmals über ein Recht des Musikers an seinen Tönen nachgedacht wurde.
  • Der Gesang wird mobil, wenn die Musik von einem Datenträger in diesem Fall die Wachswalze des Phonographen auf einen anderen überspielt werden kann
  • Immer neue Apperate waren die Ursache für neue Rechtsstreite
  • Mechanische Geräte können nicht wie Noten als Spielanleitung gelten
  • In der Aufzeichnung und Wiedergabe durch einen Automaten liegt kein künstlerisches Wirken.
  • der Automat wird niemals der künstlerischen Aufführung Konkurrrenz machen könne
  • Mit der Verbreitung des Phonographen änderte sich diese Ansicht.
  • Erstmals war es möglich das flüchtigeste, die menschliche Stimme, der zeitlichen Vergänglichkeit zu entheben
  • Leo Eger (1900): Der Phonograph verlangt nach einer Änderung des Urheberrechts
  • Klare Trennung zwischen Künstler und Automat
  • Der Vortrag besitzt eine Originalität, die qua Definitionem dem Aufnahmegerät fehlt.
  • Gewerbliche Überlegungen mussten sich geben das Argument der Originalität des künstlerischen erwehren
  • Speichermedien als Substitutionskünstler
  • 1903 Anstalt für musikalische aufführungsrechte
  • 1909: Anstalt für mechanisch musikalische Rechte
  • Radio war nicht nur Konkurrenz für denPhonograph und andere, sondern auch Medium für ein neues Verwertungsmodell, dem Lizenzmodell
  • Seid 1920 häuften sich die Fälle, in denen Radiogesellschaften von Verwertungsgesellschaften verklagt wurden
  • Es fand eine Ökonomisierung der neuen Medientechnologien statt.
  • neues Copyright gesetzt in Amerika erst 1976. Es scheiterte an zu unterschiedlichen Interessen
  • Mit jedem neuen Medium und seiner Ökonomisierung wurden auch die Verwertungsketten immer länger
  • Die Verwertungsgesellschaften verteilten Flugblätter mit der Aussage: “Radio kills Music” Sie erklärten das folgendermaßen: Zuwachs der Radiohörer, Zuwachs der Radiostationen, Zuwachs der Werbung, weniger Klaviere, weniger Tandiemen, weniger Künstler, die davon leben können
  • Das Radio entreißt die Musik der Kontrolle der Autoren
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    2. Oktober 2005

    Moodle oder nicht?

    by gibro — Categories: Lernen (mit Medien) — Schlagwörter:, View Comments

    Heute habe ich einen Vortrag über moodle gehalten. Moodle kam, wie ich schon enmal berichtete nicht so gut weg. Die Lernplattform ist zu umfangreich, als dass sie für den User aber auch den Lehrenden einfach zu nutzen wäre. Das führt dazu, das vielfach moodle im Teststatus verbleibt.

    Auf der Tagung  kommt  es zu einem regen Meinungsaustausch. D. P. möchte gerne den Content von der Lernorganisation trennen, d.h. die Materialien der Lehrer wird erst einmal in moodle gesammelt. Die Lehrer werde so ersteinmal dazu inspiriert ihre Materialien zu digitalisieren.

    323screen.png

    Da der gesammelte Content (Schulbücher, Lexikas…) häufig auch aus urheberrechtlich geschützen Beständen besteht,  stehen Lehrer bei solchen "content-Veröffentlichungen" immer mit einem Bein im Gefängnis.  Es wurde deshalb gefordert, dass die von Lehrern geschaffenen Inhalte unter die GPL gestellt werden. Ich denke es würde auch eine CC (Creative Commons) -Lizenz reichen, zumal die Verwendung der Inhalte dann auch von den Autoren selbst definiert werden können.

    Die Fürsprecher für Moodle sprachen sich vor allen für die Collaboration aus. Es geht um zusammen arbeiten und zusammen reden, moodle bietet genau all diese Tools.  Ich sage, das stimmt, aber warum tun es die Lernenden dann nicht. Warum kommunizieren sie nicht, warum bleiben soviele Moodles im Teststatus hängen. Offensichtlich braucht es in den Präsensphasen einer eigenen Methodik, um die Lernaktivitäten mit den Lernenden zu verknüpfen.

    Unter Fsub/MV2005 kann man das Tagungsprogramm einsehen.

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    4. August 2005

    Was unterscheidet eigentlich noch SUSE und Windows voneinander?

    by gibro — Categories: Kompetenz (für Medien) — Schlagwörter:, View Comments

    Ich finde, dass ist keine polemische Frage. Seid einer Woche schlage ich mich mit den System herum, es ist schick und nach der Installation mit automatischer Partitionierung funktioniert auch alles einwandfrei, man darf es offensichtlich nur nicht benutzen, dann hat man nur Ärger.  Das System heuchelt Funktionalität vor, verhält sich aber schon nach wenigen Klicken wie ein Windows, mit allen den bekannten Merkwürdigkeiten (in einer Ecke schrauben und in einer vollkommen anderen Ecke brechen Anwendungen weg). Aktiviert man z.B. mit kinternet das WLan und startet direkt im Anschluss den Firefox-Browser, dann friert das System ein. An ein Online-Update sollte man besser auch nicht denken, wenn man den Rechner nicht sofort neu aufsetzen will.

    Ob es eine Flucht nach vorne ist, mit openSUSE das Projekt in einer Community zu organisieren? Könnte es nicht sein, dass man sich von dem ungeliebten Kind SUSE Desktop trennen will und dennoch nicht auf die Vorteile verzichten will, die sich daraus für die weit konservativere Entwicklung des Servergeschäftes ergeben haben?

    So richtig erklären kann man das nicht, sicher ist nur, je Windows ähnlicher ein System wird, um so ähnlich wird es auch seinen Fehlern.

    Yast z.B. ist einer größten Fehler, die SUSE gemacht hat, aber vielleicht wird gerade daran  eines der größten Schwierigkeiten der Freien Software deutlich: Was passiert mit all dem schlecht entwickelten Code, der im Ansatz falsch konzipierte Code, auch er wird erbarmungslos weiterentwickelt, obwohl vielleicht von anfang an, die Konzeption schon nicht in  Ordnung war. Zu Zeiten, als es noch keine Möglichkeit gab, die Systemeinstellungen grafisch zu administrieren, war Yast sicherlich eine gute Idee, heute aber ist das Kontrollzentrum von KDE auf dem besten Weg Yast zu überrunden. Dennoch wird an dem alten Konzept festgehalten, auch wenn es im Fall SUSE zu Schwierigkeiten führt, wenn zwei grafische Oberflächen (Yast und KDE Kontrollzentrum) ein System administrieren. Wenn man Beipielsweise einen Drucker einrichten will, sollte man das besser mit Yast durchführen, wenn man die Einstellungen der Maus verändern will, sollten man besser auf das Kontrollzentrum zurückgreifen, weil die jeweils andere Anwendung des System einfrieren läßt. Warum ist es an dieser Stelle nicht möglich, Yast, so gut seine Idee auch war zu gunsten des Kontrollzentrums aus der SUSE herauszunehmen. Aber Suse steht  zu Yast, will sich auch den Fehler nicht eingestehen, ausser das man bei genauerem Hinschauen den Eindruck hat, als würde Yast schon seid ca. 1 Jahr nicht mehr weiterentwickelt, was darauf hindeuten würde, dass es schon bald nicht mehr Teil von SUSE Desktop sein wird.

    Also Hände weg von Suse, weitaus weniger Ärger hatte ich bisher mit Knoppix und Fan bin ich von Kanotix, nicht zuletzt wegen des äußerst komfortablen Supports und einer fantastischen Community.  

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