Es war ein Höllenritt: Auf der re:publica hat uns das RBB für die Abendschau und das Morgenmagazin begleitet um den Educache zu dokumentieren, den wir in Berlin versteckt hatten. Er hat die Geschichte Martin Luther Kings erzählt. Viel ist uns passiert, als wir anfingen die Geschichte zu verstehen, die sich damals, am 13. September 1964 zugetragen hatte. (weiterlesen…)
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17. April 2010
4. April 2008
Re:publica Generation Always on
Jetzt war ich 2 Tage auf der re:publica und als ich gerstern nach Hause kam fühlte ich mich so richtig offline. Es ist ein interessanter Schwebezustand gewesen, Ständig zu schauen, wer soalles twittert, was über die SMS-Wand läuft, wer was von welchem Panel hält, obwohl doch alle auch vor Ort waren. Aber dennoch kann man nicht mit allen reden und in 140 Zeichen gequetscht zu werden zwingt dazu sich kurz zu halten. Mir hat das gut getan, aber zu Hause hat keiner verstanden, wovon ich gesprochen habe. Die digitale Boheme muss, das ist jedenfalls klar, geworden ganz andere Fertigkeiten mitbringen, dabei hat sie den Information Overflow schon längst überwunden und spielt nur noch mit den Technologien so ganz nebenbei. Sie sind nicht mehr das Medium sondern nur noch das Mittel, wie der Mund oder die Hände. Es ist eine kleine weitere Schnittstelle geworden.
3. April 2008
Mit Blogs kann man richtig schlecht Geld verdienen
Reputation in der Community und dann Aufträge von großen Unternehmen so kann es sein, aber nur wenn man richtig gut ist und zwar nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Vernetzung. Robert Basic schreibt für das Blog Basic thinking. Er gehört zu Deutschalnds A(lpha)-Bloggern. Er sagt, dass er durch Werbung (auch ein bischen Ad-Sense ) ca 3000 -3500 € Im Monat verdienen kann, beachtlich!
Dann gibt es die Plattform Trigami. Trigami bietet innovatives Marketing im Internet, indem Blogs als Marketing- und Marktforschungskanal genutzt wird. Kunden beauftragen Blogger mit dem Schreiben von Blog-Einträgen oder der Produktion von Video-Berichten über ihre Produkte, die jeweils in voller Meinungsfreiheit und klar gekennzeichnet veröffentlicht werden. So soll über die Linkdichte der Blogosphäre das Produkt in den Suchmaschinen leichter gefunden werden können.
Bei Adical ist das Ziel, dass es bestimmt Blogs geben muss, die sich selbst finanzieren können müssen. Adical ist der Ansprechpartner für ein Netzwerk vieler kleiner Blogs. Adical geht zu den Unternehmen und fragt nach Werbegeldern. Innerhalb von 9 Monaten sind in diesem Projekt eine viertel Millionen Euro umgesetzt worden.
2. April 2008
Der 1. Tag republica

Der erste Tag der re:publica geht zu Ende. Neben den hier gebloggten interessanten Impulsen bin ich sehr beeindruckt von dem Vernetzungsgrad während der Konferenz. Es ist unter didaktischen Gesichtspunkten interessant zu schauen, wie z.B. die SMS-Wand die persönlichen Eindrücke der einzelnen Vorträge revidiert, bzw. man sich selber ganz anders damit auseinandersetzt.
Die Tagung wird während der gesamten Zeit von Handy’s aber auch professionellen Kameras ins Netz gestreamt (natürlich nur während der Tagung zu sehen). Das ist schon wirklich aussergewöhnlich. Ich freue mich auf das, was ich noch kennenlerne.
Gibt es überhaupt Blogs vs. Journalismus
Wer im Journalismus überleben will muss sich selbst zur Marke machen. Man kann die Diskussion sicher nicht in der Konfrontation führen. Auch Blogs sind Teil der journalistischen Welt. Ich selbst denke, dass deshalb nur noch die “Marke” zählt. Also ein Synonym für “seid langem erworbenes Vertrauen”. Nur das zeichnet Qualität aus. Damit ist auch gesagt, dass Qualität hoch subjektiv ist.
Dann gab es in der Diskussion aber noch ein weiteres Merkmal für hochwertigen Journalismus. Welche Möglichkeiten haben die Journalisten zur Verfügung. Auch welche finanziellen Mittel stehen dem Journalisten zur verfügung, ob er jetzt Texte in einem Printprodukt oder in einem Onlinemedium schreibt, spielt dabei keine Rolle. Non verbal klingt doch da mit, dass die traditionellen Medienkonzerne andere Wege finden an direktere Informationen zu gelangen. Ob das wirklich stimmt? Das hängt sicherlich von den Informanten ab.
Aus Journalistensicht scheint es auch hilfreich zu sein, wenn es Reaktionen auf einen Artikel gibt, dass ist allerdings erst seid dem Online-Journalimus möglich. Auf der anderen Seite ist es offensichtlich recht unerwünscht mit Leserkommentaren konfrontiert zu werden. Stefan Niggemeier sagte, manchmal stimmt der Ton nicht. Hm ich finde ein bischen rausgeredet.



