
CC - by-sa -by opensourceway (flickr)
Open Source ist eine Lizenz, die unter bestimmten Bedingungen gewährleistet, das der Quellcode, also letztendlich der Ablauf des Programms offen gelegt wird. Der Grund dafür ist häufig, dass andere Programmierer den Programmcode verändern und damit ihren Bedürfnissen anpassen können. Bei guten Open Source Programmen wird aber nicht nur den Quellcode veröffentlicht, sondern auch noch eine Dokumentation, die einem Außenstehenden nachvollziehbar erklärt, wie das Programm funktioniert und aufgebaut ist. Das ist letztendlich auch die Grundlage, damit Menschen mit- und voneinander lernen können. Ich möchte in diesem Artikel nicht viel weniger versuchen, als eine Lernsetting zu beschreiben, das sich von der gemeinschaftlichen Entwicklung von Open Source Software ableitet und als Grundlage dienen soll, wie heute Wissen verarbeitet und Lernprozesse gestaltet werden müssten. (weiterlesen…)
Open Source ist eine Lizenz, die unter bestimmten Bedingungen gewährleistet, das der Quellcode, also letztendlich der Ablauf des Programms offen gelegt wird. Der Grund dafür ist häufig, dass andere Programmierer den Programmcode verändern und damit ihren Bedürfnissen anpassen können. Bei guten Open Source Programmen wird aber nicht nur den Quellcode veröffentlicht, sondern auch noch eine Dokumentation, die einem Außenstehenden nachvollziehbar erklärt, wie das Programm funktioniert und aufgebaut ist. Das ist letztendlich auch die Grundlage, damit Menschen mit- und voneinander lernen können. Ich möchte in diesem Artikel nicht viel weniger versuchen, als eine Lernsetting zu beschreiben, das sich von der gemeinschaftlichen Entwicklung von Open Source Software ableitet und als Grundlage dienen soll, wie heute Wissen verarbeitet und Lernprozesse gestaltet werden müssten.
Motivation
Warum opfern Menschen ihre kostbare Zeit um Software zu entwickeln und diese auch noch häufig kostenlos Anderen zur
Oft höre ich den Satz “Das muss doch jeder selber wissen”. In Seminaren, bei Freunden, im Bus. Das hat sicher nicht nur etwas mit einer fehlenden Streitkultur zu tun, sondern auch mit falsch verstandener Freiheit. Es geht nicht um die Freiheit im hedonistischen Wortsinne, sondern um die Freiheit im Sinne des kategorischen Imperativ. Die endet dort, wo sie die Freiheit der Anderen einschränkt. Freiheit wird aber häufig mit Gleichgültigkeit verwechselt, dabei wäre es so wichtig, nicht nur eine Meinung zu haben, sondern diese auch mit anderen zu teilen. Sich damit zufrieden zu geben das andere Menschen dieses oder jenes anders sehen, ist das Ende der Demokratie. (weiterlesen…)
Oft höre ich den Satz "Das muss doch jeder selber wissen". In Seminaren, bei Freunden, im Bus. Das hat sicher nicht nur etwas mit einer fehlenden Streitkultur zu tun, sondern auch mit falsch verstandener Freiheit. Es geht nicht um die Freiheit im hedonistischen Wortsinne, sondern um die Freiheit im Sinne des kategorischen Imperativ. Die endet dort, wo sie die Freiheit der Anderen einschränkt. Freiheit wird aber häufig mit Gleichgültigkeit verwechselt, dabei wäre es so wichtig, nicht nur eine Meinung zu haben, sondern diese auch mit anderen zu teilen. Sich damit zufrieden zu geben das andere Menschen dieses oder jenes anders sehen, ist das Ende der Demokratie.
Ob das Internet z.B. zensiert wird oder nicht ist keine Frage von das muss ja jeder selber wissen. Wir sind keine Ansammlung von Individuen, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die sich füreinander interessieren sollte. Ob und wie wir die Zukunft unseres Planeten sichern können lässt sich mit Sicherheit nicht lösen, in dem jeder so handel

CC by-nc-sa by factoryjoe (flickr)
Ich habe am vergangenen Wochenende ein Barcamp mit Menschen durchgeführt, denen das Veranstaltungsformat vollkommen fremd war. In Kooperation mit dem AdZ-Netzwerk und der internationalen Friedensschule in Köln habe ich für das DGB Bildungswerk eine Regionalkonferenz für Lernaufwiegler initiiert. Die Zielgruppe der Konferenz waren LehrerInnen, PädagogInnen, KünstlerInnen, die sich für eine Weiterentwicklung der bestehenden Bildungssysteme einsetzen. Ihnen ist wichtig, das weniger der Inhalt als vielmehr der Mensch in den Mittelpunkt des Bildungssystems gerückt wird. Naheliegend ist es, (weiterlesen…)
Ich habe am vergangenen Wochenende ein Barcamp mit Menschen durchgeführt, denen das Veranstaltungsformat vollkommen fremd war. In Kooperation mit dem AdZ-Netzwerk und der internationalen Friedensschule in Köln habe ich für das DGB Bildungswerk eine Regionalkonferenz für Lernaufwiegler initiiert. Die Zielgruppe der Konferenz waren LehrerInnen, PädagogInnen, KünstlerInnen, die sich für eine Weiterentwicklung der bestehenden Bildungssysteme einsetzen. Ihnen ist wichtig, das weniger der Inhalt als vielmehr der Mensch in den Mittelpunkt des Bildungssystems gerückt wird. Naheliegend ist es, nicht das traditionelle Konferenzformat zu wählen, sondern die Teilnehmenden selbst zu Referenten zu machen, also ein Barcamp durchzuführen. Dennoch war kaum einem Anwesenden das Format bekannt. Es ist sicherlich kein Zufall, dass gerade die Nerds ein Veranstaltungsformat "entwickeln", dass selbstbestimmtes Lernen radikalisiert. Wer das Internet vor allem aktiv zur Auseinandersetzung mit Informationen verwendet, s