
Quelle: Siemens, G, Knowing knowledge, 2006, S. 32
Der Erkenntnisgewinn ist ausschließlich auf das Individuum bezogen. Schule berechnet die Leistung ihrer Schüler/-innen ausschließlich auf das Individuum. In der Universität werden Gruppenergebnisse auf den/die Einzelne heruntergebrochen. Lernen folgt hier klar dem Duktus Vereinzelung. Huch, ist es nicht das, was Pädagogen den digitalen Medien häufig vorwerfen?. (weiterlesen…)
Der Erkenntnisgewinn ist ausschließlich auf das Individuum bezogen. Schule berechnet die Leistung ihrer Schüler/-innen ausschließlich auf das Individuum. In der Universität werden Gruppenergebnisse auf den/die Einzelne heruntergebrochen. Lernen folgt hier klar dem Duktus Vereinzelung. Huch, ist es nicht das, was Pädagogen den digitalen Medien häufig vorwerfen?.
Der Konstruktivismus geht davon aus, dass Wissensverarbeitung in einer Black-Box stattfindet. Sie wird beeinflusst von meiner Umgebung, Sozialisation, etc. Dennoch lasse ich es nicht zu, dass meine Konstrukte grundlegend erschüttert werden, wenn ich mit anderen Menschen interagiere, also mache ich die Informationen Anderer meinen Konstrukten ähnlich, damit ich sie einpassen kann. Selbst Perturbation, also die Verwirrung durch andere läßt meine Konstruktionen nur sehr selten zusammenbrechen. Wahrscheinlich ist das auch gut so. Digitale Medien können aber Lernsituationen initiieren, in denen Konstruktivismus nicht mehr funktioniert, bzw