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3. September 2010

Suchergebnisse Kategorie: Politik (mit Medien)

12. August 2010

Der Fall Streetview: Sie sind sensibilisiert aber ahnungslos

by gibro — Categories: Politik (mit Medien) — Schlagwörter:, , , , View Comments

Streetview ParisNoch vor wenigen Jahren hätte die Streetview Geschichte kein Aufsehen erregt. Heute wird es zum Topthema für Medien und Politiker. Aber es wird leider nur die Ahnungslosigkeit der Bürger ausgenutzt um ein Topthema zu verkaufen.

Datenschutz war und ist schwere Kost, sie setzt voraus, dass man die Systeme versteht, in denen schützenswerte Daten anfallen. Und daran hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert. Der Unterschied besteht nur darin, (weiterlesen…)

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25. Juli 2010

Warum der Schutz der Privatsphäre zum nächsten Digital Divide führt

zero privacy

CC by 2.0 by Wagner Machado Carlos Lemes (flickr)

Privatsphäre meint den uns umgebenden Raum, in dem wird gerne für uns sind und den niemand was angeht. Wer hat es schon gerne, auf der Toilette überrascht zu werden? Deshalb gehe ich nur auf abschließbare Toiletten. Es gibt halt Momente, in denen ist man lieber allein. Es mag Menschen geben, die ihre Privatsphäre vollkommen aufgegeben haben, denen der Moment für sich alleine nicht wichtig erscheint. Aber das häufig von Ignoranten strapazierte Argument “Was solls, ich habe doch nichts zu verbergen” erscheint in diesem Licht eher als die Anwendung des Gegenteils: “Kommt und schaut euch um, wann immer ihr mögt” und jeder der keine Privatsphäre für sich beansprucht, hat was zu verbergen. Privatsphäre ist aber Teil unseres Menschseins und hat so gewendet nicht viel mit Datenschutz zu tun. Wohl aber mit der digitalen Welt. Dort haben wir auch ein Recht auf Privatsphäre. Man mag mir entgegenhalten, dass das Private nicht ins Netz gehört, das gilt aber nur für Menschen, die die digitale von der physikalischen Welt abtrennen können. Die Grenzen sind aber für viele Menschen fließend geworden ohne dass sie sich für internetabhängig halten. Das ist nur deshalb so schwer nachvollziehbar, weil es kein dem Internet vergleichbares Medium gibt. Das ist auch der Grund, weswegen die entsprechenden Vergleiche immer hinken. (weiterlesen…)

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24. Juni 2010

OpenWriTable und postmoderne Beliebigkeit

3. Forum des Netzwerks politische Bildung Bayern

Twitpic thbernhardt

Am 22. Juni 2010 hat das Netzwerk politische Bildung Bayern zum 3. Forum mit dem Thema “Prepared to share? – Herausforderungen für die politische Bildung” eingeladen. Thomas Bernhardt hatte mich auf die Veranstaltung per Twitter aufmerksam gemacht und weil es mit dem Themensprektrum der pb21 eng verbunden ist, habe ich mir die Veranstaltung etwas genauer angeschaut, insbesondere eine Methode, die auf der Tagung ausprobiert wurde. Sie wird auf der Webseite OpenWriTable genannt und wie folgt beschrieben (Auszug): (weiterlesen…)

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14. Juni 2010

Deutscher Schulpreis 2010: Nicht das Schulsystem, sondern die Schule ändern!

by gibro — Categories: Lernen (mit Medien), Politik (mit Medien) — Schlagwörter:, , View Comments

Der deutsche Schulpreis 2010 ist verliehen worden. Er ging an eine kleine Schule für chronisch kranke Kinder, die während ihres Klinkaufenthaltes die ausgezeichnete Schule 6-8 Wochen besuchen. Merkel hat den Preis verliehen und damit allen Schulen auf den Fahnen geschrieben. Ändert euch! Mag es Verantwortliche in den Kultusministerien der Länder geben, die nicht der Meinung wären, dass die bisher ausgezeichneten Schulen diesen Preis nicht verdient hätten? Ich hoffe nicht. Wenn die Politik allerdings darüber diskutiert, ob Kinder 4 oder 6 Jahre in die Grundschule gehen sollen, (weiterlesen…)

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25. Mai 2010

Profile, Soziale Netzwerke und die Macht des Standards

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CC by-nv-sa by brtsergio (flickr)

Waren es nicht die Provider mit ihren Miniwebpacks, die die Internetnutzer gewinnen wollten, eine eigene kleine Webseite über sich zu betreiben. Das Web sollte zum frei gestaltbaren Telefonbuch für jeden werden, in dem ich meine Person darstellen konnte, wie es mir gefiel. War das nicht die Zeit der Frontpages, animierten Gifs, unsäglicher Farbkombis und Webseitenbaukästen? Dieses Zeitalter hat glücklicherweise ein Ende. An die Stelle der digitalen Visitenkarten und Forenprofile sind Plattformen getreten, deren einziger Zweck die Erstellung eines Profils ist. Während Myspace den Webbaukastenbauer/innen den Umstieg mit Erhaltung der bekannt grottigen Ästethik erleichterte, hat Facebook Technologien auch jenseits der eigenen Plattform entwickelt, um das eigene Profil zu promoten.
Die sich jetzt ausbreitende Diskussion problematisiert eine schon in den frühen 90ern angelegte Entwicklung, die aber dem Netz inhärent ist. Wenn man sich nicht anfassen kann, (weiterlesen…)

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21. Mai 2010

Educaching im Interview

by gibro — Categories: Politik (mit Medien) — Schlagwörter:, View Comments
Kinder machen educaching

CC by by Bob n Renee (flickr)

Zwei kleine Verweise zwischendurch, die sich mit Educaching beschäftigen. Zum einen ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung mit dem Titel “Geocaching eine Schnitzeljagd mit Lerneffekt” zum anderen ein Interview von Melanie Unbekannt auf der Fachtagung: “Web2.0 in der politischen Bildung”. Dort erkläre ich was educaching ist, bzw. was ich darunter verstehe. Das Video findet ihr hinter dem “more”. Danke an Melanie (weiterlesen…)

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15. Mai 2010

Die Grenze zwischen Privat und Öffentlich muss neu gezogen werden

by gibro — Categories: Kompetenz (für Medien), Politik (mit Medien) — Schlagwörter:View Comments

Gerade ist wieder einmal Facebook in der Kritik und der Grund ist die Erosion des Datenschutz. Angeregt wurde ich zu diesem Artikel durch das letzte Chaos Radio zum Thema Datenbrief. Die Idee des Datenbriefs (huch, der ist ja in der Wikipedia zu finden) fordert jedes Unternehmen mit aktiven Datenbeständen auf, einmal im Jahr den Dateninhabern Informationen zu den gespeicherten Daten zu senden. Fast alle Anrufer der Sendung waren gegen den Datenbrief. Es gäbe ja schon das allgemeine Auskunftsrecht, bestenfalls wurde einem Datenbrief mit Opt-In, also mit aktivem Kreuz machen an der richtigen Stelle zugestimmt. Es wurde sehr klar unterschieden zwischen den Daten, die der Staat sammelt und denen die Unternehmen sammeln. Die Begründung war, dass die Datensammlung staatsseitig alternativlos ist. Der Podcast ist hier noch einmal zu hören:

Was ist nur los mit den Menschen? Die Offliner entschuldigen die Preisgabe privater Daten mit “Ich habe nichts zu verbergen”, die Onliner damit, dass sie von der Weitergabe der Daten ja auch selbst profitieren, in dem z.B. Dienste personalisiert werden. Dabei ist offensichtlich allen das Ausmaß ihrer Datenspenden bewußt, sie tun es also häufig reflektiert. Und wenn man sich die große einmal im Jahr stattfindende Demo “Freiheit statt Angst” anschaut, würde niemand behaupten können das Thema Datenschutz hätte keine Konjunktur. (weiterlesen…)

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10. Mai 2010

Postmoderne Beliebigkeit

by gibro — Categories: Politik (mit Medien) — Schlagwörter:, , , View Comments

Oft höre ich den Satz “Das muss doch jeder selber wissen”. In Seminaren, bei Freunden, im Bus. Das hat sicher nicht nur etwas mit einer fehlenden Streitkultur zu tun, sondern auch mit falsch verstandener Freiheit. Es geht nicht um die Freiheit im hedonistischen Wortsinne, sondern um die Freiheit im Sinne des kategorischen Imperativ. Die endet dort, wo sie die Freiheit der Anderen einschränkt. Freiheit wird aber häufig mit Gleichgültigkeit verwechselt, dabei wäre es so wichtig, nicht nur eine Meinung zu haben, sondern diese auch mit anderen zu teilen. Sich damit zufrieden zu geben das andere Menschen dieses oder jenes anders sehen, ist das Ende der Demokratie. (weiterlesen…)

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1. Mai 2010

Zum Tag der Arbeit: Gewerkschaften und Digitale Nomaden

by gibro — Categories: Politik (mit Medien) — Schlagwörter:, View Comments
digitaler Nomade

CC by-nc-sa by John Michlig (flickr)

Weil heute 1. Mai ist, Tag der Arbeit, und weil ich Gewerkschaftsmitglied bei verdi bin wird es Zeit laut darüber nachzudenken, warum Gewerkschaften sich nicht nur auf das Arbeitsleben kaprizieren sollten. Die Ausgetretenen, die jenseits eines Normalarbeitsverhältnisses Arbeitenden, die Freelancer, die Arbeitssuchenden, die digitalen Nomaden, etc. brauchen eine Interessenvertretung. Wahrscheinlich machen “Gewerkschaften” das schon länger, sie werden allerdings in der Gesellschaft nur als die Sprecher der ArbeitnehmerInnen wahrgenommen. Als die Tarifkämpfer. Arbeit ist aber schon längst nicht mehr nach 8 Stunden zu Ende. Arbeit hat viele neue Formen angenommen, die eine Unterscheidung in Arbeitnehmer und Arbeitgeber schwer machen. Arbeit ist nicht nur das, was in Arbeitsagenturen vermittelt wird sondern etwas zutiefst Selbstbestimmtes.

Es hat sich eine Co-Working Kultur entwickelt, die von freiberuflichen Arbeitsverhältnissen geprägt ist. Aber wie genau funktioniert das? Gewerkschaften sollten davon wissen! (weiterlesen…)

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1. April 2010

Internet und Parteien, da passt was nicht

by gibro — Categories: Politik (mit Medien) — Schlagwörter:View Comments

netzpolitik.orgNetzpolitik und Politik, das ist so eine Sache. Politiker/innen verstehen das Netz nicht und die Netzbewohner verstehen die Politik nicht. Es handelt sich ja auch um zwei sehr unterschiedliche Systeme. Die Politik ist hierarchisiert, das Internet ist eher ein chaotischer Haufen. Politik und Willensbildung organisiert sich über Parteien und Delegierte, das Internet ist basisdemokratisch und gibt jedem eine Stimme. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, Akteure auf beiden Seiten können nur dann erfolgreich sein, wenn sie die gesamte Gesellschaft oder zumindest große Teile durchdringen können. Dabei haben die Akteure des Internets den Charme des Innovativen auf ihrer Seite. Hier tummeln sich in den vorderen Reihen die Jungen (und auch die Mädchen) aber weniger die Älteren. Das Internet transportiert die Zukunft, deshalb wollten vor 10 Jahren alle eine Webseite und deshalb wollen heute alle ein “Profil”, wo auch immer. Netzpolitik ist Imagepflege, aber kein Titelthema. Netzpolitik wird weniger verstanden als die Gestaltung des Umbaus einer Gesellschaft durch den Einfluss eines Medium, als vielmehr Politik auch im Netz zu machen. Urheberrecht, Zugangserschwerungsgesetz, Vorratsdatenspeicherung, Netzneutralität und Jugendmedienschutzstaatsvertrag sind die Opfer dieses Missverständnisses.

(weiterlesen…)

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