Der Begriff Open Education ist nicht neu. Schon vor Jahren haben sich namhafte Pädagogen und andere dem freien Wissen aufgeschlossene Aktivisten zusammen geschlossen um die Open Education Declaration zu formulieren und damit zu einem weltumspannenden Projekt aufzurufen, in dem jeder/e seine Unterrichtsmaterialien offen zur Verfügung stellt. Diese Erklärung ist nicht zu verwechseln mit der Open Access Bewegung, die sich für den freien Zugang zu Forschungsergebnissen einsetzt. Wie komme ich darauf?
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2. September 2010
Open Education
19. August 2010
Streetview: Das Warum Problem
Die öffentliche Streetview-Debatte stellt die Bürger vor die Entscheidung per Widerspruch das eigene Haus ausblenden zu lassen oder nicht. Warum fragt niemand warum? Warum zum Beispiel dieses Thema medienöffentlich so engagiert diskutiert wird?
Medienkompetenz ist nicht nur eine Frage der Nutzungskompetenz, so meine These. Sondern vor allem, ob mich das Dahinter interessiert. Habe ich mir das kindliche Warum-Fragespiel erhalten, bis ich zufriedenstellende Antworten bekomme?
Manche Menschen werden sensibilisiert, wenn zum Beispiel jemand die richtigen Fragen stellt oder ansprechende Denkanstöße gibt. Andere sind komplett desensibilisiert. Warum ist aus deren Wortschatz gestrichen worden. Medienkompetenz heißt schon lange nicht mehr nur den Fernseher oder das Handy bedienen zu können, sondern auch nach dem Warum fragen zu wollen. Antworten zu finden ist dabei nicht ganz so einfach und fordert weitere Kompetenzen von uns ein, auch die Kompetenz Informationen zu selektieren und zu bewerten, gegenüber zu stellen und keiner, aber auch wirklich keiner Quelle alleine zu vertrauen. Auch wenn alle Massenmedien in das gleiche Horn blasen, standhaft bleiben und Gegenpositionen entwickeln.
Gegen den Strom schwimmen und Mißtrauen ist ein Nährboden für mündige Bürger!
15. August 2010
Wofür das iPad gut ist: Lesen, kommentieren, sharen
Vor 2 Wochen habe ich mir ein iPad gekauft. Ich möchte vor allen Dingen herausfinden, wie das iPad lernen und Bildung verändern kann. Dabei ist mir schon klar, dass nicht Geräte, sondern Ideen und Pädagogen die Bildung verändern. dennoch mit dem richtigen Blick in die richtige Richtung kann ich vielleicht in einer kleinen Serie immer mal wieder interessante Apps für das Lern- und Bildungsumfeld vorstellen und einsortieren.
Weil das iPad zum Lesen gut geeignet ist, läßt es die Verleger feucht träumen. Viele Apps eröffnen darüber hinaus aber auch eine große Bandbreite an Feedbackkanälen. Die App Reeder zum Beispiel (weiterlesen…)
12. August 2010
Der Fall Streetview: Sie sind sensibilisiert aber ahnungslos
Noch vor wenigen Jahren hätte die Streetview Geschichte kein Aufsehen erregt. Heute wird es zum Topthema für Medien und Politiker. Aber es wird leider nur die Ahnungslosigkeit der Bürger ausgenutzt um ein Topthema zu verkaufen.
Datenschutz war und ist schwere Kost, sie setzt voraus, dass man die Systeme versteht, in denen schützenswerte Daten anfallen. Und daran hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert. Der Unterschied besteht nur darin, (weiterlesen…)
3. August 2010
Generation Null-Blog
Gestern laß ich den Kommentar “Staunen über die Generation @” bei Björn Sievers zu einem Spiegelartikel, den ich erst heute morgen genauer anschaute. Generation Null-Blog entmystifiziert die mit dem Computer großgewordenen Digital Natives. Der Autor des Artikels hatte mich schon im Juni dazu angerufen, und bezog sich auf meinen Blogartikel zu Digital Natives und Analog Natives. Dort hatte ich mich schon mit den sog. Digital Natives beschäftigt, auf die ich während meines Lehrauftrages mit @jmm_hamburg und @gestatten traf. Der Spiegelartikel greift jedoch zu kurz. (weiterlesen…)
27. Juli 2010
Das Internet ist doch nicht schlecht – Die Renaissance des Lesens
“Hurra, wir lesen noch” titelt die Zeit in ihrer aktuellen Ausgabe und stellt fest, dass das Internet ein Schriftmedium ist. Wer hätte das gedacht? Das Internet verleitet seine Nutzer_innen zum Lesen? Das lässt das Internet zu einem “Lean-Forward-Medium” werden (wie Tim Pritlove es in seinem hörenswerten Podcast zu “Fernsehn” genannt hat), im Gegensatz zum Fernsehn, dass gerne auch als “Lean-Back-Medium” bezeichnet wird. Aber schon längst zwingt uns das Internet (weiterlesen…)
25. Juli 2010
Warum der Schutz der Privatsphäre zum nächsten Digital Divide führt
Privatsphäre meint den uns umgebenden Raum, in dem wird gerne für uns sind und den niemand was angeht. Wer hat es schon gerne, auf der Toilette überrascht zu werden? Deshalb gehe ich nur auf abschließbare Toiletten. Es gibt halt Momente, in denen ist man lieber allein. Es mag Menschen geben, die ihre Privatsphäre vollkommen aufgegeben haben, denen der Moment für sich alleine nicht wichtig erscheint. Aber das häufig von Ignoranten strapazierte Argument “Was solls, ich habe doch nichts zu verbergen” erscheint in diesem Licht eher als die Anwendung des Gegenteils: “Kommt und schaut euch um, wann immer ihr mögt” und jeder der keine Privatsphäre für sich beansprucht, hat was zu verbergen. Privatsphäre ist aber Teil unseres Menschseins und hat so gewendet nicht viel mit Datenschutz zu tun. Wohl aber mit der digitalen Welt. Dort haben wir auch ein Recht auf Privatsphäre. Man mag mir entgegenhalten, dass das Private nicht ins Netz gehört, das gilt aber nur für Menschen, die die digitale von der physikalischen Welt abtrennen können. Die Grenzen sind aber für viele Menschen fließend geworden ohne dass sie sich für internetabhängig halten. Das ist nur deshalb so schwer nachvollziehbar, weil es kein dem Internet vergleichbares Medium gibt. Das ist auch der Grund, weswegen die entsprechenden Vergleiche immer hinken. (weiterlesen…)
12. Juli 2010
In eigener Sache: Katholische Doppelmoral

Der Kindergarten unserer Kinder ist eine Einrichtung des Zweckverbandes, dieser wiederum ist eine 100%ige Tochter des Bistums Essen. Im Zuge von Einsparmassnahmen wurde der Verband vor einigen Jahren geründet. Dadurch waren die katholischen Kindergärten organisatorisch nicht mehr den Gemeinden unterstellt. Das alleine war und ist für viele Einrichtungen ein Problem, vor allem bei gemeinsam durch Gemeinde und Kindergarten genutzten Räumlichkeiten.
Aus Sicht eines Gewerkschafters ist der vorliegende Fall der Nicht-Weiterbeschäftigung ebenfalls verstörend. (weiterlesen…)
8. Juli 2010
Konnektivismus – Lerntheorie für das digitale Zeitalter
Der Erkenntnisgewinn ist ausschließlich auf das Individuum bezogen. Schule berechnet die Leistung ihrer Schüler/-innen ausschließlich auf das Individuum. In der Universität werden Gruppenergebnisse auf den/die Einzelne heruntergebrochen. Lernen folgt hier klar dem Duktus Vereinzelung. Huch, ist es nicht das, was Pädagogen den digitalen Medien häufig vorwerfen?. (weiterlesen…)
1. Juli 2010
Was Bildungsinstitutionen von der Open Source Entwicklung lernen können
Open Source ist eine Lizenz, die unter bestimmten Bedingungen gewährleistet, das der Quellcode, also letztendlich der Ablauf des Programms offen gelegt wird. Der Grund dafür ist häufig, dass andere Programmierer den Programmcode verändern und damit ihren Bedürfnissen anpassen können. Bei guten Open Source Programmen wird aber nicht nur den Quellcode veröffentlicht, sondern auch noch eine Dokumentation, die einem Außenstehenden nachvollziehbar erklärt, wie das Programm funktioniert und aufgebaut ist. Das ist letztendlich auch die Grundlage, damit Menschen mit- und voneinander lernen können. Ich möchte in diesem Artikel nicht viel weniger versuchen, als eine Lernsetting zu beschreiben, das sich von der gemeinschaftlichen Entwicklung von Open Source Software ableitet und als Grundlage dienen soll, wie heute Wissen verarbeitet und Lernprozesse gestaltet werden müssten. (weiterlesen…)









